Umzug planen & organisieren

Umzugskosten berechnen: Was kostet ein Umzug wirklich?

Von Umzugsfirma über Kartons bis zum Nachsendeauftrag — alle Kostenpunkte eines typischen Umzugs im Überblick, mit realistischen Richtwerten.

5 Min. Lesezeit
Illustration: Kostenüberblick mit Transporter, Boxen und Belegen ohne Zahlen
Firma, Boxen, Halteverbot, Nachsendeauftrag. Der Umzug hat mehr Posten als den Laster.

Viele Menschen unterschätzen, was ein Umzug wirklich kostet. Neben der Umzugsfirma oder dem Transporter-Miet gibt es eine ganze Reihe weiterer Posten, die sich schnell summieren.

Typische Kostenpunkte beim Umzug

Illustration: Schlüssel, Box, Transporter und Verpflegung als Kostenpunkte
Jede Position ist klein. Zusammen wird daraus der echte Umzugspreis.
  • Umzugsfirma oder Transporter-Miete: 300–1.500 €, je nach Entfernung und Größe
  • Verpackungsmaterial (Boxen, Polstermaterial): 50–200 €
  • Halteverbotszone beantragen: 30–100 €
  • Nachsendeauftrag Deutsche Post: 28–36 € je nach Laufzeit
  • Ummeldung: kostenlos oder bis 30 € je nach Stadt
  • Helferessen und Getränke: 50–150 €
  • Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung: 0–500 €

Typische Gesamtkosten nach Wohnungsgröße

Ein 1-Zimmer-Umzug innerhalb der Stadt kostet realistisch 500–1.000 €. Bei 2–3 Zimmern und lokalem Umzug sind 1.000–2.500 € ein realistischer Rahmen. Wer selbst schleppt und nur einen Transporter mietet, kann natürlich deutlich darunter bleiben.

Wo du sinnvoll sparen kannst

Illustration: Freunde tragen Mietboxen an einem Werktag
Mietboxen, Werktag und Aussortieren senken Volumen und Rechnung.
  • Mietboxen statt Kartons kaufen — oft günstiger und zeitsparender
  • Freunde statt Umzugsfirma für kleine Umzüge
  • Werktags umziehen: Umzugsfirmen sind werktags meist günstiger als am Wochenende
  • Vor dem Umzug kräftig aussortieren — weniger Volumen, niedrigere Kosten

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